Mina-Chans Oekakis
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Soo, *hehe* seid bitte so nett und lasst euch alle mal bei?en XD Am besten ihr meldet euch alle auch noch an. Das macht eigentlich Spa? wenn man seine Freunde bei?t ^^'

http://www.monstersgame.info/?ac=vid&vid=1028938
22.8.05 13:28


So, da ich endlich mal nen Eintrag in meinem Grafikg?stebuch haben will geb ich euch allen mal hier den link und hoffe das ich nen eintrag krieg.

http://www.grafikgaestebuch.de/ggbook.php?userid=24901
18.3.05 16:05


So, der dritte und letzte Anfang meiner drei Stories:

Utopia



A perfect World will never be real



Kapitel 1



Die geheimnisvolle K?nigin



Heute am 17. Mai 1455 ist es soweit. Endlich fahren wir wieder aufs Schloss. Ich habe mich schon das ganze Jahr darauf gefreut. Ich hei?e Misao Uokawa, Trohnfolgerin und seit kurzem 5 Jahre alt. ?Meinst du Akito wird auch da Sein, Mama?? ? Aber nat?rlich. Jede K?nigsfamilie, die hier in ganz Natana lebt kommt f?r ein Jahr hierhin, zum Schloss Eleuria um sich vom Stress zu erholen, sich um die Zukunft ihrer Kinder zu k?mmern, Friedensvertr?ge zu schlie?en, ihre ?lteren Kinder zu verheiraten und daf?r zu sorgen das ihre Kinder nicht immer nur lernen sondern auch mal Spa? haben. Es k?nnte aber sein das Akitos Familie, oder eine andere Familie, nicht kommt, weil bei ihnen eine Hungersnot oder etwas anderes ausgebrochen ist.? ?Sie werden kommen, da bin ich mir sicher.? Am Schloss angekommen suchte ich das Schloss ab, ob Akito nicht schon da sei, aber ich fand ihn nicht. Ich wartete an unserem geheimen Platz auf ihn, aber er kam nicht. Als ich sp?ter dann zum Abendessen ging, schleppte meine Mutter mich wieder mit zu den anderen K?niginnen, die alle sagten: ?Och, ist die aber gro? geworden.? ?tzend!! Ich kann das nicht ausstehen. Und das schlimmste ist auch noch das sie alle S?hne haben! S?HNE!! Meine Mutter hat anscheinend jetzt schon vor mich zu verheiraten. Aber da hab ich auch noch ein W?rtchen mit zu reden. Ich werde n?mlich nicht einen wildfremden Prinzen heiraten. Nix da! Ich werde den heiraten, in den ich mich verliebe und damit basta! Am n?chsten Tag kam er zum

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Gl?ck doch noch. Ich h?tte n?mlich kein Jahr hier ohne Akito ausgehalten. Immer zwischen all den hochn?sigen Prinzen und Prinzessinnen die immer meinen sie d?rften im Leben keinen Spa? haben und sich die Kleider nicht schmutzig machen. Meine Mutter mag das zwar auch nicht, aber hier ist sie eh immer besch?ftigt. Mein Vater hat sowieso keine Zeit, weder hier noch zu Hause. Er k?mmert sich immer um Gesch?fte und l?sst sich bei mir ?berhaupt nicht blicken. Und falls ich ihn mal hier sehen sollte, dann nur in Begleitung meiner Mutter, bei einem Ball, oder in Gesellschaft der anderen K?nige. Das hei?t, ich habe eigentlich, nur Akito hier der sich um mich k?mmert und mit dem ich mich verstehe. Als ich also an diesem Tag wartete dass er endlich kommt, sa? ich vertr?umt drau?en auf einem Baum, gut versteckt vor meinen Eltern und den anderen. Er wusste, dass ich gerne klettere und fand mich dadurch ziemlich schnell. Ich sprang vom Baum und fiel ihm um den Hals.

?Endlich bist du da!! Ich hab so lange gewartet und schon bef?rchtet das du dieses Jahr nicht kommst.? ? Ich und nicht kommen? Ich warte die ganze Zeit darauf, das wir endlich hierhin fahren, damit ich dich wieder sehen kann.? ? Darauf warte ich auch die ganze Zeit, weil ich es sonst hier nicht aushalten w?rde. Du bist n?mlich hier der einzige der Spa? versteht, nicht so hochn?sig ist und vor allem Zeit f?r mich hat.? ?Das ist bei mir genauso. Du bist auch die einzige, die Zeit f?r mich hat und so.? Ich war so gl?cklich, dass er endlich da war. Endlich war er da und ich hatte wieder jemanden der mich versteht. ?Wei?t du Akito, meine Mutter hat gesagt, dass es sein k?nnte, dass bei euch eine Hungersnot oder etwas anderes ausgebrochen sein k?nnte und dass ihr dann nicht kommen k?nntet. Ich f?nde das schrecklich. Erst w?rde so etwas Schlimmes passieren und dann w?rde ich dich ein zweites langes Jahr nicht sehen.? ?Ist es bei dir eigentlich auch so, dass deine Mutter

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dich s?mtlichen K?niginnen vorstellt, die, in deinem Fall, S?hne haben? Meine stellt mich n?mlich allen vor die eine oder mehrere T?chter haben.? ?Das ist bei mir genauso. Man kommt sich schon vor, als wollten die Eltern einen jetzt schon loswerden, nicht wahr?? ?Ja und dabei sind wir erst 5 und 9 Jahre alt. Die ?bertreiben es wirklich langsam.? Wir diskutierten noch ein bisschen l?nger, bis es dunkel wurde und unsere Eltern holten uns rein. Am Abend schlich ich mich noch mal aus meinem Zimmer, weil meine Mutter mir von einer Prinzessin und ihrer Mutter erz?hlt hatte, die hier irgendwo im Schloss wohnen sollten die aber niemand je zuvor gesehen hatte. ? Mirai ? Wo steckst du?? Hilfe! Wer ist das? Egal, Hauptsache sie entdeckt mich nicht. Sie w?rde mich garantiert zur?ckschicken. ? Mirai ! Komm her ich finde dich ja doch noch.? Zum Gl?ck sie ist weg. Also weiter geht?s. ?Autsch!!!? Da war noch irgendetwas. ?Wer ist da?!? Ich wich zur?ck, das etwas blieb stehen und ich knallte mit dem Kopf gegen eine S?ule. ?Aua !? Ich lief nach vorn, ohne zu sehen wohin und rannte gegen jemanden, der genau vor mir stand. ? Misao? Bist du das?? H?? Sollte das etwa Akito sein? Was w?rde er hier wollen? ? Akito?? ? Ja. Was machst du hier Misao?? ? Ich wollte nach der K?nigin und ihrer Tochter suchen, die noch nie jemand gesehen hat. Und was suchst du hier?? ?Meine Mutter hat mir auch die Geschichte der K?nigin und ihrer Tochter erz?hlt, die hier irgendwo im Schloss leben sollen und da wollt ich dann einfach mal nachschauen.? ? Achtung die Alte Frau von eben ist wieder da.? ? Mirai ! Beeil dich wir wollen gehen!? ? Ja, Mutter, ich komme.? ?Das kann nur die Alte Frau von eben sein. Aber sie ist wundersch?n und sie hat auch eine wundersch?ne Tochter.? ? Mutter, warum habt ihr euch vorhin als eine alte Frau verkleidet?? ? Das wirst

du noch irgendwann verstehen.? ?Komm mit, Misao.? Fl?sterte Akito mir zu. ? Ich wei?

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einen Weg, um hier ungesehen raus zukommen.? Er dr?ckte auf eine bestimmte Stelle an der Wand und ?ffnete somit einen Geheimgang. Akito f?hrte mich durch den Gang und pl?tzlich waren wir drau?en mitten im See an der sch?nen Kapelle, wo man sonst nur ?ber den See, mit den Booten, r?berkommt. ?So, da w?ren wir. Willst du jetzt noch irgendetwas hier unternehmen?? ? Nein, eigentlich nicht. Wir haben die K?nigin und ihre Tochter gefunden und ich frage mich eigentlich nur, was sie hier so versteckt machen und wo sie sich hier eigentlich im Schloss aufhalten.? ? Wenn du willst k?nnen wir das vielleicht morgen herausfinden. Wie findest du die Idee?? ? Gut. Also, morgen, gehen wir den Aufenthaltsort der geheimnisvollen K?nigin suchen. Wir blieben noch einige Stunden(?) an der Kapelle und sahen uns die Sterne an. Nach einiger zeit aber, wurde ich m?de und Akito brachte mich in mein Bett. Am n?chsten Tag gingen Akito und ich ins Schloss um ?berall nach dem Versteck der geheimnisvollen K?nigin zu suchen. Am Abend hatten wir immer noch nichts gefunden, aber unsere Eltern das was sie suchten: n?mlich uns. ? Wo habt ihr nur gesteckt?? ? Wir suchen euch ?berall.? ? Wir waren die ganze Zeit hier im Schloss, Mutter.? ? ich sagte euch doch dass eure Tochter ein schlechter Umgang f?r meinen Sohn ist.? ? Meine Tochter, ein schlechter Umgang? Pah! Euer Sohn ist ein schlechter Umgang f?r meine Tochter. Anstatt sich wie andere kleine M?dchen zu benehmen?.? ? Papa! Ich bin nicht klein!? ? Sei ruhig, Schatz. Auf jedenfall benimmt sich meine Tochter, durch euren Sohn, selber wie ein Junge. Misao du wirst nicht mehr mit diesem Jungen spielen! Hast du mich verstanden?? ?Aber, Papa!? ? Keine Widerrede. Du h?ltst dich gef?lligst von diesem Jungen fern.? ? Und du h?ltst dich von dieser schlecht erzogenen Tochter fern, Akito.? ? Erstens ist Misao nicht schlecht erzogen.? ? Zweitens sind wir f?reinander kein schlechter Umgang.? ? Drittens ist

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Akito der einzige der Zeit f?r mich hat, genau wie ich f?r ihn.? ? Und viertens sind wir beide Freunde und das bleibt auch so.? Unsere Eltern diskutierten noch ziemlich lange und Akito und ich machten uns aus dem Staub. Es passierte nicht mehr sehr viel, au?er das Akito und ich uns nicht mehr treffen durften und jedes Mal wenn unsere Eltern uns zusammen sahen, auseinander rissen. Schlie?lich mussten wir wieder nach Hause fahren, weil das Jahr sich dem Ende neigte.



Kapitel 2

Endlich wieder da

Na endlich. Endlich fuhren wir wieder aufs Schloss. Ich bin dieses Jahr 16 geworden und wir fahren nun endlich wieder zum Schloss. Ich bin jetzt aber leider im Alter, wo die Prinzen um meine Hand anhalten werden. Ich habe, aber wenigstens einen Grund zur Freude: Ich darf wieder mit Akito zusammen sein. Ich bin froh dass mein Vater eingesehen hat, dass ich, seit dem ich nicht mehr mit Akito zusammen sein konnte, eigentlich ?berhaupt nicht mehr lachte und so erlaubte er mir, mich wieder mit Akito zu treffen. Auf dem Schloss war mal wieder ganz sch?n viel los. Akito kam mir entgegen und ich fiel ihm um den Hals. ? Misao, bin ich froh dich zu sehen. Mein Vater hat mir erlaubt mich wieder mit dir zu treffen.? ? Mein Vater auch.? Ich strahlte im ganzen Gesicht. ? Das bl?de ist nur das in diesem Jahr der ?Ball? stattfindet. Du wei?t was das bedeutet, oder?? ? Ja, leider. Aber ich werde mich dagegen wehren und das mit allen Mitteln.? ? Komm, lass uns was unternehmen.? Wir gingen zum See, an die Felswand. ? Akito, wer als erstes oben ist hat

gewonnen, in Ordnung?? ? Wer nimmt die Wand und wer den Weg?? ? Ich will die Wand



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und du gehst. Aber gehen NICHT laufen, verstanden?? ? Na gut. Und, was bekommt der Gewinner?? ? Wei? ich noch nicht. ?berleg ich mir noch.? Und so kletterte ich und Akito

ging den Weg hoch. Als ich oben war, durfte ich noch auf Akito warten. ? Akito wo bleibst

du? Eigentlich h?ttest du erster sein m?ssen. Du bist schlie?lich gegangen.? ? Misao ich sollte gehen und nicht laufen. Also bin ich gegangen.? Nach diesen Worten, grinste er mir mit seinem s??en L?cheln ins Gesicht. Ich kam Akito entgegen, er nahm mich in die Arme und fragte: ? Und was bekommt nun der Gewinner?? Er sah mir tief in die Augen, kam immer n?her an mein Gesicht und dann, sp?rte ich auf einmal seine Lippen auf meinen. Ich f?hlte mich wie im siebten Himmel.

Im selben Augenblick? .

? Bist du dir sicher, wir sollen deinem Sohn seine Gattin und meiner Tochter den Gatten hinter ihren R?cken aussuchen?? ? Das haben wir genauso mit unseren beiden T?chtern gemacht und die sind jetzt auch gl?cklich dar?ber. Die beiden werden schon dar?ber hinwegkommen.? ? Tante Noshiki, ich w?re mir nicht so sicher das meine Cousine dar?ber hinwegkommt. Um ehrlich zu sein glaube ich, dass ihr umsonst nach einem Gatten und einer Gattin f?r Misao und Akito gesucht habt. Seht selbst.? Meine Mutter nahm das Fernrohr und sah hinauf zur Klippe. ?Das kann doch nicht wahr sein! Meine Tochter k?sst euren Sohn.? ?Was!?! Ich hoffe ich habe mich da gerade verh?rt!? ?Nein, ich f?rchte nicht. Seht es euch selbst an.? ? Oh allm?chtiger Gott! Mein Sohn k?sst eure Tochter!?

Beim Abendessen waren unsere M?tter reichlich still und danach wurden wir beide zur Rede gestellt. ? Was f?llt dir eigentlich ein?! Du stellst dich auf die Klippen und k?sst ihn

einfach?! Was wenn dein Vater dich gesehen h?tte?! Wie h?ttest du ihm das erkl?rt?? ich

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sagte nichts. ?Was h?ttest du ihm gesagt?? Ich blieb immer noch still. Nach langer Zeit,

sagte ich endlich, was mir die ganze Zeit ?ber durch den Kopf schoss, wor?ber ich mich

aufregte: ? Was macht ihr denn die ganze Zeit ?ber? Ihr wollt mich und Akito einfach verheiraten ohne einmal ?ber unsere Gef?hle nachzudenken. Wir sollen uns damit abfinden das ihr uns verheiratet und d?rfen dann noch nicht einmal eigene Gef?hle haben? Was soll das f?r ein Leben sein? Wenn wir verheiratet sind aber ungl?cklich? Was soll das bringen? Und, ja, ich habe ihn gek?sst und das einfach so, weil wir es wollten. Was w?rdest du Vater an meiner Stelle erz?hlen?? Sie wusste keine Antwort auf meine Fragen. Vielleicht wollte sie die Fragen aber auch einfach nicht beantworten?ich wei? auch nicht genau, warum sie nichts sagte, ich wei? nur das sie f?r meinen Vater genauso wenig eine Erkl?rung hatte, wie ich am Anfang. ? Ich sag dir was ich Vater sagen w?rde. Ich w?rde ihm dasselbe sagen wie dir und das ich Akito liebe. Wenn er sich dar?ber aufregt ist das sein Problem. Ich wollte in mein Zimmer gehen, als meine Mutter sagte: ?Als ich dich gesehen habe, war ich eigentlich noch in ein Gespr?ch mit einem jungen Mann, der um deine Hand angehalten hat, vertieft. Dein Vater und ich m?chten, das du dich mit ihm mal triffst.? ?Ich treffe mich mit wem ICH will.? ?Du musst ihn doch nur kennen lernen. Wir kennen noch andere, die f?r dich in frage kommen w?rden.? ?F?r mich kommt nur einer in frage und das ist Akito!? ?Du wirst jetzt zu ihm hingehen und dich mit ihm unterhalten, hast du verstanden?!? ?Ich will das aber nicht! Ihr entscheidet Sachen einfach ?ber meinen Kopf hinweg, ohne mich zu fragen was ich davon halte. Haben das deine Eltern etwa auch gemacht? Ich h?tte versucht, meinem Kind die Zukunft zu geben die es gerne h?tte und nicht versucht, meine Eltern in diesem Punkt nach zu machen.? Wir standen still da. Keiner sagte etwas. Nach einer

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langen, unangenehmen Pause sagte meine Mutter ganz leise: ?Wir wollen doch nur das beste f?r dich.? ?Wenn ihr das wirklich wollt, dann lasst mich mein Leben so f?hren wie ich es will.? Mit diesen Worten verlie? ich das Zimmer, st?rmte in meins und dachte nach. Ich sa? auf meinem Bett, lie? meinen Tr?nen freien lauf und dachte nach: Was passieren w?rde, was passierte, dar?ber was ich meiner Mutter vor kurzem gesagt hatte, wie es mit mir und Akito weitergehen w?rde, ?ber einfach alle m?glichen Dinge. Sp?t in der Nacht, ging ich in Akitos Zimmer. Ich wollte ihn wecken, um mit ihm nach Prinzessin Mirai zu suchen. Aber, ich stand eine ganze Weile einfach nur da und sah ihn an. Schlie?lich legte ich mich zu ihm, weil ich jetzt nicht mehr in mein Zimmer gehen wollte und ich mich bei ihm am geborgensten f?hlte. Am n?chsten Tag, als ich aufwachte sagte Akito: ?Na, auch endlich wach?? Ich nickte aber er fragte direkt: ? Was hattest du eigentlich in meinem Bett zu suchen?? Ich erz?hlte ihm vom gestrigen Tag, von dem Zeitpunkt aus als unsere M?tter uns mit in ihre Zimmer nahmen. ? Und dann wollte ich dich am Abend wecken um, mit dir Prinzessin Mirai zu suchen, aber dann dachte ich, ich lass dich schlafen, bleibe bei dir und bin dann in dein Bett gekrochen.? ?du bist schon ein verr?cktes M?dchen, Misao. Na gut, dann lass uns Prinzessin Mirai mal suchen gehen.? Wir gingen zu der Stelle, wo wir vor, jetzt insgesamt, 11 Jahren die K?nigin sahen, als sie nach ihrer Tochter suchte. ? Akito, sieh mal.? Ich fand einen Durchgang, der mir bisher noch nie aufgefallen war. ?Ist der dir schon mal aufgefallen?? ? Nein. Komm lass uns durchgehen und nachschauen.? ? In Ordnung, lass uns gehen.? Wir gingen durch den Durchgang, immer weiter durch, bis wir an eine Abzweigung kamen. ? Nehmen wir die Treppe oder gehen wir weiter geradeaus?? ? Hm? wir nehmen die Treppe.? Wir gingen die Treppe hoch, der Gang

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wurde immer enger und enger und schlie?lich kamen wir an eine Plattform, was sich sp?ter als sinnvoll erwies, da wir sonst direkt in einen Thronsaal rein geplatzt w?ren. Als wir oben auf der Plattform nach unten schauten sahen wir sie: Prinzessin Mirai. Als ich gerade meinen Kopf hob fing ich den Blick von einem der Ritter auf, der mich anl?chelte, als er bemerkte dass ich ihn ansah. Ich wusste nicht wie lange er mich schon beobachtete, mir war eigentlich nur bewusst das es ein merkw?rdiges, aber freundliches L?cheln war. Akito ging, wie ich, ein St?ckchen zur?ck. ? Hast du die Prinzessin gesehen?? ? Ja, aber ich habe auch den Blick von einem der Ritter aufgefangen.? ? Hat er hier zu uns hingeschaut?? ? Ja, aber als er merkte, dass ich ihn ansah l?chelte er mich an, ein b?ses, hinterlistiges, aber auch freundliches L?cheln.? Ich ging noch mal weiter nach vorne um zu sehen was die Prinzessin mit den Rittern und anderen H?flingen besprach. Als ich zu den Rittern sah, bekam ich einen Schock. Der Ritter von vorhin, war nicht mehr da. Ich wollte Akito bescheid sagen, aber es war zu sp?t. Ich sah gerade in diesem Moment, wie Akito nach vorne zur Prinzessin gef?hrt wurde. Der, der ihn f?hrte, war der Ritter von vorhin. Er sah kurz zu mir hoch und sah das blanke Entsetzen in meinem Gesicht. Doch er l?chelte nur wieder, aber nicht mehr freundlich, sondern ein abgrundtief b?ses L?cheln, als w?rde er sagen wollen:? Sei froh, das ich nicht dich hierhin f?hre. Also hau ab, solange du noch kannst.? Dann schaute er wieder in Richtung Prinzessin, verneigte sich und ging durch einen Durchgang. Ich wollte gehen, erstmal hier weg, bevor er mich auch noch holt und dann ?berlegen wie ich Akito retten k?nne. Ich kroch ein St?ckchen zur?ck, stand auf und drehte mich um, als mich jemand an der einen Hand festhielt und mit seiner anderen Hand den Mund zuhielt. Ich dachte das

w?re mein Ende, das der Ritter auch mich zur Prinzessin bringen w?rde, als er mir pl?tzlich

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zufl?sterte: Was suchst du hier? Dieser Ort ist nichts f?r kleine M?dchen wie dich. Du hast zwei M?glichkeiten. Entweder, ich bringe dich zur

K?nigin oder ich bringe dich in meine Gem?cher. Was w?re dir lieber?? Ich wollte nur zu Akito und dachte, wenn ich schreien w?rde, w?rden die anderen auf uns aufmerksam werden und er m?sste mich zur Prinzessin bringen. Ich biss ihm in die Hand und schrie so laut ich konnte. Sofort kamen ein paar Wachen, um heraus zu finden, was passiert sei. Als sie mich in den Armen des Ritters sahen, guckten sie erst verwundert, grinsten kurz darauf, als w?ssten sie was er vorhatte, sagten dann aber dass er mich sofort zur Prinzessin bringen m?sse. Man konnte ihm ansehen, dass er das nicht gerne tat, aber trotzdem gab er nach. Im Thronsaal musterte mich die Prinzessin verwundert, aber ihr Blick schweifte immer wieder r?ber zu Akito, der hinter ihr stand. ?Wie hei?t du?? Mit dieser Frage riss sie mich aus meinen Gedanken. ?Ich frage dich noch einmal: Wie hei?t du?? ?Ich bin Misao Uokawa und ihr seid Prinzessin Mirai, habe ich recht?? ? Du bist gut informiert. Ich nehme an du kennst meinen Diener bereits?? ?Wen meint ihr? Meinen Freund? Er dient niemanden, habt ihr verstanden?? ?Das werden wir noch sehen? Was ist?? Der Ritter, der mich in seine Gem?cher bringen wollte, fl?sterte ihr etwas ins Ohr, was ich nicht verstand. Als er zu Ende gesprochen hatte, sagte sie: ? Mir scheint, dass du meinem Ritter gef?llst, denn er hat soeben um deine Hand angehalten. Da du meine Gefangene bist und du meine Sklavin geworden w?rst, f?r die ich nicht unbedingt eine Verwendung gehabt h?tte, gew?hre ich ihm den Wunsch, da er eh schon soviel f?r meine verstorbene Mutter und mich getan hat.? Na toll, schon wieder ein Bewerber! Ich sagte nichts, sondern guckte sie und den Ritter w?tend an. Als ich Akito ansah, merkte ich, dass ihm diese Gedanken auch nicht gefielen.

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?Was ist wenn ich mich widersetze?? ?Ich rate dir davon ab, denn ich und Lysandau bekommen immer was wir wollen. Ich will deinen kleinen Freund und er will dich. Aber wenn du willst, mache ich dir einen Vorschlag.? ?Welchen?? ? Du und dein Freund

werden mir dienen?? ?Und was soll daran gut f?r uns sein?? ?Lass mich ausreden. Ihr beide werdet mir dienen, du wirst Lysandau aber erst heiraten wenn du oder dein Freund sich mir oder deinem Verlobten widersetzen.? ?Und da das wahrscheinlich nicht lange dauern wird, weil man ja schon ein paar eurer Manieren, wie zum Beispiel das spionieren, gesehen hat, werden ich und dein kleiner Freund schon mal ein Hochzeitskleid f?r dich aussuchen.? Diese Stimme war die des Ritters, meines ?Verlobten?. Ich h?tte ihn daf?r umbringen k?nnen. Wenn er irgendwas Falsches sagen w?rde, w?rde Akito ausrasten und damit w?re mein Schicksal dann besiegelt. Und was w?rde die Prinzessin mit Akito wohl anstellen? ? Ihr beide k?nnt nun das Kleid holen gehen?und wir beide werden uns jetzt mal unterhalten.? Akito ging mit Lysandau das Kleid f?r meine Hochzeit mit diesem niedertr?chtigen Kerl holen, w?hrend ich mit der Prinzessin in ihr Zimmer ging, da sie mit mir ?reden? wollte. Wir setzten uns auf ihr Bett und sie sagte: ?Also, erz?hl mir etwas ?ber deinen Freund.? ??ber meinen Freund? Eins kann ich euch sagen, ich werde euren Ritter nicht heiraten und Akito wird euch nicht dienen oder was ihr sonst mit ihm vorhabt. Ist das verst?ndlich ausgedr?ckt?? ?Nein. Ich will es dir nochmals erkl?ren: Du wirst meinen Ritter heiraten, weil er es so w?nscht und auch mal ein Belohnung f?r seine harte Arbeit verdient hat.? ?Und ich will euch noch mal erkl?ren, dass wir beide uns nicht verheiraten lassen, da wir uns deswegen schon gegen unsere Eltern auflehnen. Verstanden?? ?Ich kann dich verstehen, aber er hat mich nun mal um die Hand meiner Gefangenen gebeten und ich habe

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zugestimmt.? In diesem Moment klopfte es an der T?r. ?Herein.? Es kam ein junger Mann ins Zimmer. Als er mich sah war er etwas geschockt, aber auch verwundert. ?Oh ihr habt Besuch, kleine Schwester. Kann ich mal mit euch sprechen?? ?Aber nat?rlich. Komm setz dich zu uns.? ?Ich meinte drau?en unter vier Augen. Bitte.? Sie fragte sich anscheinend wor?ber er mit ihr reden wollte, ging aber mit. Ich schlich an die T?r um etwas mitzukriegen, auch wenn ich das eigentlich nicht sollte. Ich bekam ein paar Gespr?chsfetzen mit die so klangen wie: ?Wer ist das?? ?Das ist Lysandaus Verlobte: Prinzessin Misao Uokawa. Warum fragst du?? ?Das? Das ist Misao Uokawa?? ?Ja, das ist sie. Aber warum fragst du?? ?Du wei?t doch wo ich heute war oder? Ich habe heute bei ihrer Mutter um ihre Hand angehalten und was machst du? Du verlobst sie mit einem deiner Ritter!? ?Du hast um ihre Hand angehalten?? ?Ja, das habe ich.? Bevor ich begreifen konnte was ich tat, hatte ich schon die T?r ge?ffnet und sah in die beiden verwunderten Gesichter. ?Ihr wart also der Prinz den meine Mutter so nett fand? Wart ihr der Prinz der neben meiner Mutter stand als sie durch das Fernglas sah? Wart ihr es?? ?Ja ich war und bin es.? ?Moment mal. Hei?t das, dass ich die die mein Bruder heiraten will, gerade an den Ritter den er am meisten hasst vergeben habe?? ?Ja das hast du.? ?In Ordnung. Machen wir es so: Ich lasse die Verlobung abblasen, sie kann nach Hause gehen und du und Lysandau werden, wenn ihr um ihre Hand anhalten wollt das bei ihren Eltern machen, in Ordnung? Mir wird das n?mlich ein bisschen zuviel.? ?Hm, meinetwegen.? ?Ich bin einverstanden, wenn Akito auch mitkommt.? ?Na gut. Dann geht ihr beide zu euren Eltern zur?ck.? ??Danke?? Ich hatte mich schon umgedreht als der junge Mann sagte: ?Ich will aber noch mal mit ihr reden, wenn es geht in meinem oder deinem Zimmer?.auch bitte unter vier Augen.? ?Ihr k?nnt in mein Zimmer

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gehen. Wir sind ja schon hier.? ?Na gut. Ich werde mit euch reden, aber danach werde ich mit Akito zu unseren Eltern gehen.? Der Prinz und ich gingen zur?ck ins Zimmer. Er legte sich aufs Bett und zog mich mit sich. Ich lag neben ihm und er fragte mich aus. W?hrend er mich ausfragte, streichelte er die ganze Zeit meine Beine. Pl?tzlich zog er

mich n?her an sich ran und fragte mich: ?Bist du sicher das schon gehen willst?? Und ehe ich mich versah, geschweige denn, antworten konnte, war er schon dabei mich zu k?ssen. Er wollte mich noch enger an sich ran ziehen, aber ich riss mich von ihm los und sah ihn total geschockt an. Ich stand auf und sagte: ?Ich muss gehen. Meine Mutter wird sich schon Sorgen um mich machen.? ?Ich hab ihr gesagt, dass ich dich suchen und auf dich aufpassen werde.? ?Na gut. Ihr habt mich gesucht und gefunden, aber nach Hause gehen werde ich mit Akito. Auf Wiedersehen.? Mit diesen Worten ging ich aus dem Zimmer.

Kapitel 3

Immer noch Probleme

Nachdem Akito und ich wieder bei unseren Eltern waren, wollte meine Mutter noch unbedingt mit mir reden. Sie war ganz aufgeregt. ?Wo ist er?? ?Wo ist wer?? ?Ja, der Prinz, der dich suchen, kennen lernen und auf dich aufpassen wollte.? ?Ach der. Wir waren bei seiner Schwester und als ich gehen wollte blieb er direkt dort. Ich brauchte doch keine Angst haben. Akito war doch bei mir.? ?Und?? ?Wie und?? ?Ja, wie findest du ihn?? ?Ich kann ihn nicht leiden.? ?Warum denn nicht?? Ich wollte ihr nicht von dem Kuss erz?hlen, den er sich gestohlen hatte, nachher w?rde sie es noch falsch verstehen und meinen, dass ich nur sage das ich ihn nicht leiden kann, damit sie nicht dahinter kommt das ich ihn angeblich liebe, was mir nat?rlich nie im Traum einfallen w?rde. ?Warum kannst du ihn nicht leiden??

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fragte meine Mutter nochmals. ?Er hat sich mir gegen?ber unm?glich verhalten.? Das stimmte ja auch. Ich meinte, dass ich ihr genug gesagt hatte und wollte auf mein Zimmer gehen?aber meine Mutter musste mich nat?rlich wieder aufhalten, indem sie mich am Arm festhielt. ?Versuch ihn doch etwas besser kennen zu lernen.? ?Nein danke. Mir reichen die vielen Bewerber. Vor allem, weil immer mehr dazu kommen.? Ich befreite mich aus ihrem Griff und ging auf mein Zimmer. Am n?chsten Tag, musste ich mir, leider, mit meinen Eltern die Bewerber ansehen. Einer nach dem anderen kam ins Kronleuchterzimmer, stellte sich vor und ging wieder raus. Mein Vater sah mich an, aber ich behielt immer dasselbe ernste Gesicht, dass ausdr?ckte, dass mich das alles langweilte und mich keiner von ihnen interessierte. Das schlimmste aber war, als der neue Liebling meiner Mutter kam: Der Bruder von Prinzessin Mirai. Mit ihm der wohl abscheulichste Mann den ich noch kannte: Lysandau, der Ritter der meint ich geh?re ihm. Als er rein kam, sah mein Vater sofort interessiert aus, was bedeutete, dass meine Eltern sich wegen meines Ehemannes nur zwischen den beiden streiten w?rden. Nach Lysandau kam Akito, der Einzige bei dem ich interessiert aufschaute. Sp?ter wollte ich meinen Vater ?berreden, ob ich nicht Akito heiraten k?nne, da er in diesem Punkt nachsichtiger sein m?sste?aber ich hatte mich geirrt. Er war so von Lysandau angetan, dass er mir mitteilte, dass ich nie Akito heiraten d?rfte. Mir schossen Tr?nen in die Augen: vor Wut, vor Trauer, am meisten aber vor Wut: auf meine Eltern, den Prinzen und Lysandau und komischerweise auch auf mich. Ich wei? nicht warum, aber ich war auf mich selber sauer. Vielleicht, weil ich es bin um die es hier geht, weil ich mich nicht meinem Schicksal f?gen und von Akito loslassen will. Oder weil ich es

bin die sich einfach keinen anderen Mann an ihrer Seite vorstellen kann, mit dem sie, nach

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ihrer Meinung, gl?cklich werden kann. Ich wei? auch nicht warum. An diesen Abend fasste ich einen Entschluss, von dem ich nie gedacht h?tte ich w?rde ihn jemals fassen.





Kapitel 4



Der Brief



Nachdem ich mit meinem Vater gesprochen hatte und er mir verboten hatte Akito zu heiraten, ging ich nicht zum Abendessen, ich ging auch nicht zu meinem Vater, versuchen ihn doch noch zu ?berreden. Nein. Ich ging in mein Zimmer und dachte dar?ber nach was ich jetzt tun wollte, ob ich das wirklich tun wollte was ich vorhatte, nachdem mich nun endlich der Mut und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit Akito verlassen hatte. Nach einigen Stunden hatte ich mich entschieden es durchzuziehen. Ich z?ndete die Kerzen vom Kerzenleuchter an und setzte mich an meinen Tisch, nahm Pergament und Feder zur Hand und begann einen Brief zu schreiben. Als ich diesen Brief fertig geschrieben hatte, nahm ich einen der Umschl?ge, schrieb ?F?r Akito? drauf und legte den Brief in den Umschlag. Dann begann ich einen zweiten Brief, der f?r meine Eltern bestimmt war. Als ich auch diesen Brief fertig geschrieben hatte, machte ich wieder dasselbe wie vorhin, nur schrieb ich diesmal? ?F?r Mutter und Vater? auf den Umschlag. Ich zog meinen Kapuzenmantel an und legte den Brief f?r meine Eltern auf mein Bett. F?r Akitos Brief, ging ich auf den Balkon und kletterte r?ber auf seinen. Als ich nun auf seinem Balkon stand musste ich leider feststellen, dass die Balkont?r verriegelt war. So musste ich den Brief unter der T?r hindurch schieben. Ich ging zur?ck auf meinen Balkon um das Seil zu holen, dass ich mir einmal f?r Notf?lle unters Bett gelegt hatte, band es am Balkon fest und kletterte daran hinunter. Gl?cklicherweise war mein Balkon auf der Stallseite und ich konnte sofort zu Dorina. Ich sattelte sie schnell und ging mit ihr nach drau?en zu den Wachen die den Eingang bewachten. ?Wo willst du denn jetzt noch hin?? ?Ich will ausreiten. Ich liebe diese sternklaren N?chte und dann mache ich zu Hause meistens solche Ausritte. Ich wollte in dieser sch?nen Nacht eben auch hier so einen Ausritt machen.? ?Und das bei diesem Wetter? Es regnet in Str?men.? ?Ich bin schon ?fters im Regen geritten.? ?Wann willst du denn wieder hier sein?? ?Keine Angst. Ich komme fr?h genug wieder zur?ck.? ?Na gut. Du kannst ja auf dich aufpassen. Ich w?nsche dir Viel Spa? bei deinem Ausritt.? ?Danke. Lebt wohl.? ?Auf Wiedersehen.? ?Hat sie gerade wirklich ?Lebt wohl? zu uns gesagt?? ?Wir haben uns wahrscheinlich nur verh?rt, weiter nichts.? Ich ritt so schnell ich konnte, der Regen flog mir ins Gesicht, der Wind um meine Ohren. Ich ritt in den Wald vor mir, um m?glichst weit weg zu kommen, um alles hinter mir zu lassen. Akito, es tut mir Leid, aber so kann ich einfach nicht weiter leben. Solche Sachen dachte ich und in Gedanken entschuldigte ich mich bestimmt tausendmal bei Akito. Pl?tzlich hielt jemand Dorina fest, was mich aus meinen Gedanken riss. Ich stieg von Dorina ab um n?her an die Leute zukommen die mich

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angehalten hatten, aber zwei von ihnen packten mich an den Schultern und brachten mich anscheinend zu ihrem Anf?hrer. Wenn ich mich nicht t?uschte waren es R?uber. ?Na, sieh mal einer an. Was macht ein M?dchen denn noch so sp?t hier im Wald?? Ich schwieg. Nach langer Zeit sagte ich: ?Mir ist egal was ihr mit mir macht. Ihr k?nnt alles von mir haben, meinen Schmuck, mein Gold, ihr k?nnt mich umbringen. Mir ist alles egal?.? ?Euch umbringen?? Er hatte mir die Kapuze vom Kopf genommen. ?Ein so sch?nes M?dchen? Wer soll das ?bers Herz bringen? Ihr kommt vom Schloss, nicht wahr?? ? ?Ja. Ich will aber nie wieder dorthin zur?ck, nie wieder zur?ck zu den Leuten die dort sind.?

?Aber, da ist doch ganz sicher deine Familie, oder?? ?Ich hab euch doch gesagt, dass ihr mich

umbringen k?nnt!? Ich wollte nach seinem Schwert greifen, aber er hielt es fest. ?Tut mir Leid, aber euch kann man einfach nicht umbringen.? ?Aber ich kann so einfach nicht weiter leben, versteht ihr? Ich kann und will auch nicht so weiter leben.? ?Tut mir Leid, aber ich kann so etwas nicht tun.? Mit diesen Worten boxte er mich in den Bauch und ich wurde ohnm?chtig. Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem Bett, der Mann, mit dem ich mich im Wald unterhalten hatte, sa? neben dem Bett. Ich hatte irgendwie so komisches Gef?hl in der Magengegend, kam wahrscheinlich dadurch, dass ich in den Bauch geboxt wurde. ?Sch?n, du bist endlich aufgewacht.? Dabei l?chelte er mich ganz lieb an. ?Willst du was essen?? Ich sch?ttelte den Kopf, denn ich hatte ja extra nichts zu essen mitgenommen. Anscheinend hatte ich ein trauriges Gesicht gemacht, als ich kurz an Akito dachte, denn er fragte sofort: ?Was bedr?ckt dich, das du so traurig bist?? Ich hatte zwischen Gedanken und Gef?hlen glatt vergessen, dass er noch neben dem Bett sa?. ?Ach, nichts.? Er grinste wissend. ?Ach, wirklich? K?nnte es vielleicht sein, das du an den Jungen auf dem Bild in deinem Medaillon gedacht hast?? Ich bekam einen Schock. Erst jetzt bemerkte ich, dass mein Medaillon weg war. ?Wo ist es? Habt ihr es mir gestohlen?? ?immer mit der ruhe. Ich habe es euch nicht gestohlen. Wir haben euch etwas angezogen, indem ihr schlafen k?nnt und euch alles auch einen Haufen gelegt. Ihr d?rft euch aber nicht wundern das wir eure Sachen durchsucht haben.? Er hielt mein Medaillon hoch. Ich wollte es mir nehmen, weil es in mir die einzig sch?nen Erinnerrungen an meine Familie hervor rief. Er lie? es sich aber nicht abnehmen, sondern mich, ganz gezielt, immer weiter zu ihm in die Richtung kommen. Ich war so w?tend und verzweifelt zugleich, dass ich fast angefangen h?tte zu heulen. Ich kam immer n?her, konnte auf einmal aber mein Gleichgewicht nicht mehr halten und fiel somit dem Mann direkt in die Arme. ?Wie hei?t ihr eigentlich?? ?Yuga. Und wie ist euer Name?? ?Misao Uokawa.? ?Misao. Also, ihr habt gesagt wir d?rfen von euch haben was wir wollen, war es nicht so?? ?Ja, das habe ich gesagt. Was wollt ihr von mir?? ?Was ich will k?nnt nur ihr mir geben.? ?Was? Gold, Juwelen?? ?Nein, daran bin ich nicht interessiert. Meine M?nner k?nnen alles Gold haben. Was ich haben will seid ihr.? ?Oh, nein! Niemals! Nie nicht! Ihr wisst was ich will.? ?Das wei? ich sehr wohl, aber ihr habt gesagt ich kann alles von euch haben. Und ich will das ihr mir dient, mir gehorcht, einfach MEIN seid.? ?F?r wie lange wollt ihr diesen Unsinn von mir?? ?Das ist kein Unsinn, ganz und gar nicht, aber um auf die Frage zur?ck zu kommen: Ich will euch f?r immer. Ihr d?rft mir nicht widersprechen. Ihr habt es mir versprochen. Alles was ich will.? Ich konnte es nicht glauben: Er wusste was ich vorhatte und nutzte es aus, das ich sagte, er k?nne alles von mir haben. ?Also, Misao. Wir sind beide hungrig und werden deshalb erst mal was essen gehen, verstanden?? Ich nickte nur. Ich konnte es nicht glauben. Er nutzte es in vollen

- 22 -

Z?gen aus, Macht ?ber mich zu haben. Er machte mein Vorhaben mit einem Schlag zunichte. Ich musste mich f?gen, aber als ich aufstand, kam Yuga noch einmal auf mich zu und k?sste mich so sinnlich wie kein anderer es je getan hatte. Ich war kurz davor Akito zu vergessen doch in einem kurzen Augenblick hatte ich das Gef?hl das ich nicht bei Yuga, sondern bei Akito, auf den Klippen w?re. Ich riss mich von Yuga los und sah ihn traurig an. Ich hoffte er wusste was los war.

In Akitos Zimmer?

?Hm? Was ist denn das?Ein Brief? Das ist Misaos Handschrift. Warum schreibt sie mir wohl??



Lieber Akito,



du wei?t ja, dass unsere Eltern es nicht zulassen werden, dass wir heiraten. Ich schreibe dir, um mich von dir zu verabschieden. Denn, w?rdest du es gerne sehen, wenn ich mit dem Ritter oder dem Bruder der Prinzessin verheiratet w?re? Wohl kaum. Doch wenn ich nicht mit dir gl?cklich werden darf, dann will ich es mit niemand anderem versuchen, da mein Herz immer, wenn ich an dich denke, vor Liebe schmerzt. Sag mir, wie soll ich jemanden vergessen, der mein Herz vor Liebe schmerzen l?sst? Ist das m?glich? Ich habe f?r meine Reise meinen Umhang, ein Kleid und Dorina mitgenommen. Es tut mir leid, aber ich hoffe, dass wenigstens du eine sch?ne Zukunft haben wirst.

In ewiger Liebe



Misao



? Sie hat nichts zu essen mitgenommen?! Das hei?t, sie will sich umbringen.? Er ging sofort zu meinen Eltern und zeigte ihnen den Brief, doch sie wussten es schon: Sie hatten den Brief, den ich ihnen geschrieben hatte schon gefunden und gelesen. ? Sie haben es zu weit getrieben. Misao will sich umbringen und das ist ihre Schuld! Sie wollten sie nicht gl?cklich werden lassen, sie haben sie wie eine Puppe benutzt und nie Zeit f?r sie gehabt. Sie dachten es w?re das Beste f?r sie, ihr ihre Entscheidungen abzunehmen, aber das war es nicht. Ihre Tochter hat genauso Gef?hle wie sie und das w?ssten sie. Sie w?rden ?berhaupt mehr von ihrer Tochter wissen, wenn sie sich mal um ihre elterlichen Pflichten k?mmern w?rden und nicht immer um ihre k?niglichen. Dasselbe gilt auch f?r meine Eltern. Meine Mutter sah Akito an und er wusste, dass sie am liebsten die Vergangenheit ungeschehen machen w?rde.

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Akito ging aus dem Zimmer und traf Lysandau der mit meinen Eltern reden wollte. Er ging zu ihnen und mein Vater fragte sofort ob er nicht los reiten wolle um mich zur?ck zuholen. Lysandau schaute auf und sagte: ?Es w?re mir eine gro?e Ehre euer Majest?t. Um genau zu sein wollte ich sie gerade fragen ob es mir gestattet ist ihre Tochter zu suchen. Ich h?tte da aber noch eine Bedingung.? ?Die w?re?? ?Wenn ich eure Tochter finden sollte, will ICH

derjenige sein der sie heiraten darf. Seid ihr einverstanden, Majest?t?? Mein Vater wusste was ich ihm gegen?ber dann empfinden w?rde, aber er stimmte zu. ?ber Lysandau?s Gesicht huschte ein thriumphierendes L?cheln. Nachdem er mit meinen Eltern geredet hatte, ging er zum Stall und sattelte sein Pferd, einen nachtschwarzen Hengst. Akito sah das Lysandau ausritt und ritt ihm mit Pistis, seiner Fuchsbraunen Stute, hinterher.

Wieder bei Misao und Yuga?



Yuga stie? einen entt?uschten Seufzer aus.
?Du denkst an diesen Jungen in deinem Medaillon, richtig??
Ich nickte stumm.
?Liebst du ihn??
?Ich m?chte nicht dar?ber reden.?
Ich lie? den Blick gesenkt. Yuga hob mein Kinn hoch, so dass ich ihm in die Augen sehen musste.
?Bist du wegen ihm weg gelaufen??
?Wolltet ihr nicht etwas Essen??
?Ich m?chte erst einmal wissen was los ist. Ich werde es niemandem erz?hlen. Du kannst mir vertrauen.?
Ich konnte ein Schluchzen nicht unterdr?cken. Einige Tr?nen liefen mir die Wangen hinunter.
?Hey, was ist denn los? Psssshh?ganz ruhig. Sag mir was dich bedr?ckt.?
Dabei nahm er mich liebevoll in den Arm.
?Ich?und er?unsere Eltern?wir durften nicht?und dann?und jetzt das.?
Ich brachte keinen vern?nftigen Satz zustande.
?Beruhig dich erst einmal. Erz?hlst du es mir beim Essen??
Ich nickte und er k?sste mir sanft meine Tr?nen weg.
?Komm.?
Er nahm meine Hand und f?hrte mich aus dem kleinen Zimmer durch einen langen Flur in ein weitaus gr??eres Zimmer, was sag ich da, es war beinahe schon ein kleiner Saal. Es war f?r ungef?hr 20 Leute gedeckt aber es war nur noch f?r zwei Leute etwas da.
?Die anderen haben schon gegessen.?
Er l?chelte mich wieder so unglaublich liebevoll an und ich sp?rte ein leichtes Kribbeln in meinem Bauch. Warum? Warum gerade jetzt? Er ging zu den zwei Tellern mit Suppe, sie war noch warm.
?Iss. Ich wei?, es ist nicht dasselbe wie im Schloss, aber ich hoffe es schmeckt dir trotzdem.?
Ich setzte mich neben ihn und probierte die Suppe. Yuga sah mich dabei gespannt an.
?Schmeckt es dir??
??Ja, es schmeckt besser als die Suppen im Schloss. Die Suppe wird dort immer so stark verd?nnt das es schon eher Wasser anstatt Suppe ist. Angeblich muss man f?r m?gliche Hungersn?te sparen, obwohl wir dann eher beim Fleisch und Fisch sparen k?nnte.?
?Das freut mich, dass es dir schmeckt. Es ist ein altes Rezept meiner Gro?mutter?Also was ist mit dir und dem Jungen??
?Ja, ich liebe ihn. Wir kennen uns schon seit wir klein waren und sind beste Freunde. Er war mein einziger Freund auf dem Schloss und irgendwann haben wir uns ineinander verliebt, aber erst dieses Jahr?Nun ja, wir haben uns schon fr?her gek?sst, aber an diesem Tag haben wir nicht so gut aufgepasst, wir konnten unsere Gef?hle nicht unterdr?cken und in diesem Moment hat mein Cousin uns erwischt, unseren M?ttern erz?hlt was los war und sie sich selbst ?berzeugen lassen. Ich hatte riesigen Streit mit meiner Mutter, hab mich in meinem Zimmer eingeschlossen und bin in der Nacht zu ihm r?ber gegangen, eigentlich um ihn zu wecken, aber er sah so s?? aus, wie er das so lag und dann hab ich mich nur zu ihm gelegt und bin eingeschlafen.?
?Und warum wolltest du ihn wecken??
?Unsere M?tter haben uns vor Jahren eine Geschichte von einer geheimnisvollen K?nigin und ihrer Tochter erz?hlt die im Schloss leben sollen aber wo, wenn das ganze Schloss von den ganzen anderen K?nigsfamilien immer f?r ein Jahr besetzt wird? Wir beide waren neugierig und abenteuerlustig und haben uns auf die Suche gemacht und dieses Jahr haben wir einen Weg gefunden wie wir direkt in den Thronsaal der Prinzessin kommen. Wir waren gl?cklicherweise die Treppe hoch gestiegen, da wir sonst einfach so reingeplatzt w?ren. Als ich nach unten sah fing ich den Blick eines Ritters auf, der zu uns hoch sah und mich anl?chelte, aber als ich sp?ter noch mal zu ihm sah war er nicht mehr auf seinem Platz. Bevor ich mich zu Akito umdrehen wollte sah ich wie der Ritter ihn zur Prinzessin brachte und noch einmal zu mir hoch schaute. Sein Blick hatte etwas an sich das sagte: Sei froh, das ich nicht dich geholt habe, also verschwinde solange du noch kannst. Ich konzentrierte mich dann aber eher darauf wie ich Akito helfen k?nne, w?hrend der Ritter wieder zur?ckging ? ich dachte er w?rde auf seinen Platz gehen, als mich jemand von hinten packte. Es war der Ritter, der mir sagte, er k?nne mich entweder zur Prinzessin oder in seine Gem?cher bringen. Ich konnte nicht antworten, wollte aber lieber zu Akito. So biss ich ihm in die Hand und schrie, somit musste er mich zur Prinzessin bringen nachdem ich ihre Aufmerksamkeit erregt hatte und noch andere Ritter gekommen waren. Der Ritter war nicht gerade begeistert und brachte mich widerwillig zur Prinzessin die mir er?ffnete das mein Freund und ich ihre Sklaven werden w?rden, doch der Ritter hatte andere Pl?ne und bat die Prinzessin um meine Hand. Sie schickte Akito und den Ritter, er hei?t glaube ich Lysandau, ein Hochzeitskleid holen und wollte mit mir ?ber Akito reden. Daf?r ging sie mit mir in ihre Gem?cher, aber kurz nachdem wir angekommen waren klopfte es und der Bruder der Prinzessin trat ein. Als er mich sah erstarrte er und wollte sofort mit seiner Schwester unter vier Augen sprechen. Er sagte ihr dass er bei meiner Mutter um meine Hand angehalten hatte, nachdem er von seiner Schwester erfahren hatte wer ich war. Ich hatte ohne nach zu denken die gro?e Doppelt?r ge?ffnet und ihn gefragt ob er derjenige war in den meine Mutter sich so vernarrt hatte. Seine Schwester hatte genug von dieser immer verzwickter werdenden Sache und sagte ihr Bruder und Lysandau sollten das mit meinen Eltern ausmachen. Er wollte mit mir noch unter vier Augen sprechen, hat mich zur?ck ins Zimmer gebracht und mich ausgefragt und dann??
?Was war dann??
Es war mir etwas peinlich, dass er das wissen wollte.
?Egal. Ich durfte auf jedenfall mit Akito doch zur?ck zu unseren Eltern ins Schloss gehen, aber leider war es so das meine Mutter in den Bruder der Prinzessin und mein Vater in den Ritter vernarrt war. So hatte ich mit Akito keine Chance und das Gef?hl das sie einfach nicht wollten, dass ich gl?cklich werde, sondern dass sie gl?cklich werden w?rden. Deshalb bin ich abgehauen und nun bin ich hier.?
Ich sah vertr?umt mein Medaillon an das Yuga mir immer noch nicht zur?ckgegeben hatte, sondern lieber selbst anzog.
?Und dieser Akito ist der Junge im dem Medaillon??
??Ja, der Maler hat f?r mich das Portrait extra so klein gemacht, gerade so das es ins Medaillon passt?und auf dem anderen Bild bin ich mit meinen Eltern zu Hause wo ich noch mit ihnen gl?cklich war?Tut mir leid das ich dich damit bel?stige.?
?Oh, du bel?stigst mich nicht, mein Schatz.?
Dabei sah er mir lasziv in die Augen, wobei er mein Kinn mit zwei Fingern auf seine Augenh?he hob.
?Schatz? ...Was meinst du damit? Ich bin nicht dein Schatz.?
?Stimmt, nur mein Eigentum. Eigentlich ist es ja das gleiche, aber wenn dir ?mein Schatz? so viel ausmacht...?
Er grinste frech in mein Angst und Erwartung ausdr?ckendes Gesicht. Er n?herte sich mir immer mehr, die Augen fast geschlossen, als ich anfing los zu schreien.
?KYA!!!?
?Hey!!!! Sei ruhig! ? ist doch alles in Ordnung. Ich nutze nur das, was du mir angeboten hast und du wei?t das du nun mir geh?rst??
Er hatte seine Augen auf mich gerichtet und einen unergr?ndlichem Blick. Seine eine Hand lag auf meinem Mund und unterdr?ckte jeglichen Laut meinerseits, die andere, in meinem Nacken, hinderte mich am zur?ckweichen, so konnte ich nur nicken, auch wenn mir der Gedanke, jemandem zu geh?ren, nie gefallen hatte und mir auch jetzt nicht gefiel. ?Gut.? Er sah mich noch mal eindringlich an, nahm seine Hand weg und presste seine Lippen auf meine da ich weder vor wollte noch zur?ck konnte. Noch immer hielt er mich im Nacken fest, hinderte mich am gehen, da er auch noch seinen freien Arm um meine H?fte gelegt und mich ganz nah an sich gezogen hatte, mich gleichzeitig fordernd k?sste, versuchte mich dazu zu bringen das ich seinen Kuss erwiderte, was er auch schaffte. Ich legte meine Arme um seine Hals, wunderte mich ?ber mich selbst das ich so leicht jemand anderen meinerseits k?sste und konnte einfach nicht widerstehen seine weichen Lippen und seine Zunge, die mich in Besitz nehmen wollte, zu sp?ren. Langsam l?ste er sich von mir und l?chelte mich an?ich wurde schlagartig rot und senkte den Blick.
?War das nun so schlimm??
Er lachte leise und strich mir ein paar Haarstr?hnen aus dem Gesicht, k?sste mich auf die Wange und ich wurde gleich noch r?ter.
??Nein, es war nicht schlimm?aber?? Ich sah ihm ins Gesicht ?was wirst du mit mir machen? Bin ich jetzt nur ein Spielzeug mit dem du machen kannst was du willst??
Er nahm mich in den Arm und dr?ckte mich sanft.
?Aber, nein, nat?rlich nicht. Du geh?rst mir zwar jetzt, aber ich mache doch nichts was du nicht aushalten kannst oder was du wirklich ?berhaupt nicht willst?Nat?rlich kannst du nicht abstreiten das dir der Kuss gerade nicht gefallen hat.?
Dabei lachte er wieder, hatte meinen Kopf auf seine Brust gelegt und streichelte mir durchs Haar. ?Hm?wirst du mit mir dann erst dar?ber reden oder machst du es wieder so wie gerade eben??
?Das sag? ich nicht.?
Er zog mich auf seinen Schoss und somit noch n?her an sich ran.
Meine Wangen waren gl?hend hei?. Ich f?hlte mich wohl bei ihm, aber durfte ich das? Durfte ich mich bei ihm wohl f?hlen, mich genauso geborgen f?hlen wie bei Akito? Liebte ich denn nun auf einmal Yuga und nicht mehr Akito? War es in Ordnung, dass ich jemand anderen als ihn k?sste? Fragen ?ber Fragen und ich finde keine einzige Antwort?
?Wor?ber denkst du nach??
?Dar?ber, ob ich das darf was ich hier tue??
?Wieso solltest du es denn nicht d?rfen? Ich habe nicht gesagt das du es nicht darfst.?
?Ich meine ob ich das darf mit meinen jetzigen Gef?hlen??
?Warum denn nicht? Ich meine wenn du mich nicht leiden k?nntest, h?ttest du mich auch nicht gek?sst?jedenfalls h?tte ich dann etwas anderes als eine Erwiderung meines Kusses bekommen?zum Beispiel eine Ohrfeige.?
16.1.05 21:22


?Warum? Warum lebe ich ?berhaupt? Was tue ich hier? Ich bin doch allen nur ein Dorn im Auge, jemand der allen anderen nur unn?tz im Wege steht. Ich will nicht mehr weiter leben, denn ich bin so ungl?cklich. Auch wenn Leute sagen sie lieben mich, f?hlen tue ich es nicht. Ich frage mich, was ist der Sinn meiner Existenz, wenn mich doch eh niemand liebt, ich niemandem helfe und dauernd ausgenutzt werde, weil ich hilfsbereit und?naiv bin. Was soll ich hier? Soll ich f?r immer und ewig so leben? Ich halte das nicht l?nger aus. Ich will nicht mehr. Ich will nicht mehr leben, essen, schlafen. Ich will gar nichts mehr. Ich m?chte h?chstens einen Menschen treffen bei dem ich wirklich sp?re dass er mich liebt. Ansonsten m?chte ich nur noch sterben?sterben und allen denen ich im Weg stand das Leben leichter machen.? Ein mit Tr?nen ?berstr?mtes Gesicht, vom Regen durchn?sste Kleider, ein kleines Messer das an die Pulsadern, von einer durch Trauer und Minderwertigkeitsgef?hlen fast zusammenbrechenden Person gehalten wird, daran hatte ich nie gedacht. Nie hatte ich gedacht dass ich wirklich so weit getrieben werden w?rde. Meine Freunde, die meisten nutzten mich aus, die anderen, mit denen konnte ich lachen, ja, aber ich war immer eine Art Au?enseiter, immer anders als die anderen, nirgendwo passte ich dazu und meine Familie, bei ihr hatte ich auch nie wirklich gesp?rt geliebt zu werden, zwar sagten sie das, aber irgendwann wurde doch immer ich angemeckert, f?r alles verantwortlich gemacht. Der einzige Mensch bei dem ich wirklich richtig das Gef?hl hatte endlich jemanden gefunden zu haben der mich aufrichtig liebt, war mein erster Freund. Doch er lie? mich irgendwann sitzen und ich war wieder ganz allein, in einer Welt voller Menschen, die ich kaum noch wahrnahm. Ich zog mich zur?ck in meine eigene kleine Welt, fl?chtete mich in meine Tr?ume, doch auch da tauchte immer wieder jemand aus der realen Welt auf. Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr ertragen. Ich packte ein Messer ein und ging, ohne meinen Schl?ssel oder mein Handy, raus in den str?menden Regen wo niemand meine Tr?nen vom traurigen Wetter dieses Tages unterscheiden konnte. Ich lief und lief, konnte die Hand kaum vor Augen sehen und dachte nur eins: Weg hier. Weit weg will ich und dann in Ruhe sterben. Das wird das Beste f?r uns alle sein.

Fortsetzung folgt
16.1.05 21:15


So, hier werden meine ganzen ausgedachten(!!!) Stories reingestellt werden. Hier habt ihr auch direkt die erste zu lesen (erspart mir die Stories f?r meine Freunde per email zu verschicken ^^')
Achja: Die Stories sind leider noch nicht fertig, also nich sauer sein wenn nichts mehr kommt ich versuch so schnell wie m?glich weiter zu schreiben.

Heute sollte ich eigentlich zu meinem Verlobten gebracht werden. Es ging auch alles gut, bis wir in den Wald kamen?

?Warum halten wir an?? fragte ich, als meine Kutsche pl?tzlich anhielt. Ich h?rte Schreie und aneinander schlagende Schwertklingen. Ich wollte hinaus schauen als mich meine Mutter zur?ckhielt. ?Sie d?rfen dich nicht sehen.? Ich konnte einen kurzen Blick hinauswerfen und traf den Blick von einem der Angreifer. Er war in meinem Alter und als er mich sah l?chelte er mich an, angriffslustig, freundlich aber auch siegessicher. Meine Mutter hatte es gemerkt und sagte zu mir in einem bestimmenden Ton: ?Du musst fliehen. Man hat dich gesehen und sie werden dich wahrscheinlich als Geisel nehmen wollen. Muriel wird dich begleiten.? Wir stiegen auf der Seite aus, die direkt in den Wald f?hrte. Mit meinem roten Umhang w?rde man kein gutes Versteck finden, aber wir liefen trotzdem so weiter. Als wir au?er Sichtweite waren, liefen wir noch ein paar Meter weiter, bis wir beide stehen blieben, weil wir nicht mehr konnten. Wir rangen nach Luft und ich lehnte mich gegen einen Baum. Ich streckte mich einmal und streifte aus Versehen einen Ast. Er knickte um und zwei Sekunden sp?ter lag ich schon halb im inneren des Baumes. Muriel eilte zu mir und fragte: ?Ist euch etwas passiert, Prinzessin?? ?Nein.? Sagte ich und l?chelte sie an. ?Es ist alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen.? Ich stand auf und sah mich um. Es war ein kleiner Raum mit zwei Betten, einem Tisch, einem Herd und einer kleinen Vorratskammer. Hinter der T?r lag ein Stein, den man anscheinend vor die T?r schieben konnte um nicht gest?rt zu werden. Es war alles noch sehr gut erhalten. ?Muriel, sieh dir mal die Betten an. Sehen die nicht gem?tlich aus?? fragte ich sie, als ich mir die Betten genauer ansah. ?K?nnen wir hier schlafen? K?nnen wir f?r heute hier bleiben?? ?Isch abe kein gutes Gef?hl dabei, aber wenn sie es w?nschen.? Ich musste lachen. ?Bitte h?r auf mit dem franz?sischen Akzent. Du wei?t doch das ich dann immer soviel lachen muss.? Da ich Muriel nun schon ?berredet hatte und ich eh noch etwas m?de war legte ich mich in eines der Betten und versuchte etwas zu schlafen.

?Tja, schade, dass wir die Prinzessin nun doch nicht haben.? ?Na ja, ich hab sie wenigstens gesehen.? Die beiden M?nner lachten laut. ?Werden wir nach der Prinzessin suchen?? ?Klar, wo wir doch wissen dass sie einen roten Umhang und ein Medaillon tr?gt.? Sie gingen zu einer gro?en Eiche und dr?ckten gegen den Eingang in den Baum, vor den Muriel den Stein gerollt hatte. ?Saldro, hast du den Mechanismus benutzt, damit der Stein vor die T?r rollt?? ?Nein. Wieso? Stimmt was nicht?? ?Probier es selbst.?
12.1.05 19:34


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